Seit 1993 ist die Bogenjagd erlaubt.
Das Jagen mit Pfeil und Bogen ist seit 1993 voll legalisiert auf alles Wild. Der Bogen wurde, genauso wie das Gewehr und die Falknerei, zu einer voll akzeptierten Jagdmethode. Das Gesetz regelt vollständig den Gebrauch von Pfeil und Bogen zur Jagd. Neben dem staatlichen Jagdexamen (identisch zu den Gewehrjägern) bedarf es einer zusätzlichen Bogenjagdspezifischen Fachexaminierung. Die Lerninhalte decken Größenteils das Material der IBEP ab.
Schätzungsweise 80 bis 100 Jäger bestehen jährlich das Bogenjagdexamen. Die Anzahl der Bogenjäger insgesamt liegt derzeit bei etwa einem Prozent der heimischen Gesamtjägerzahl. Der Sekretär der Dienststelle für Landwirtschaft und regionale Förderung setzt sich dafür ein, Bogenjagd und Falknerei gemeinsam als Jagdlandeserbe zu betrachten und entsprechend zu fördern.
Der Ungarische Jagdverein erkennt in der Bogenjagd nicht nur eine ethische Form und Herausforderung der Jagd als solche, sondern zeichnet sie entsprechend im Besonderen aus.
Ungarn hat nun die Waffenbestimmungen soweit geändert, dass Pfeil und Bogen nun höherwertig eingestuft werden. An bewohnten Plätzen sowie in der Öffentlichkeit ist das Bogenmaterial in einem verschließbaren Behältnis zu transportieren. Allgemein wird anempfohlen den Bogen immer gesichert zu transportieren.
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