Verlauf: In Dänemark bestand die vorteilhafte Situation, dass das Bogenjagen für eine Testperiode seit 1999 auf Wild bis Rehstärke erlaubt wurde. Nach dieser Zeit der Dispensation wurden die Resultate der Bogenjagd ausgewertet mit dem Ergebnis, dass diese Jagdmethode voll legalisiert wurde bis einschließlich Rehwild (niedergeschrieben in den Jagdgesetzen im Frühjahr 2007).
Zukunft: Das nächste Ziel der dänischen Bogenjäger ist die gesicherte Erlaubnis der Jagd auf stärkeres Wild wie Rothirsch, Damhirsch und Sikahirsche.
Bedingungen: Dänische Bogenjäger müssen für die Jagdausübung das reguläre staatliche Jagdexamen bestehen und zusätzlich eine weitere spezifische Fachausbildung absolvieren (beinhaltet Theorie und eine Schießfertigkeitsprüfung). Ausländische Jagdgäste müssen ebenso den Schiesstest in Dänemark vor Ort erfolgreich absolvieren, wie auch die Jagdausbildung des Heimatlandes (Bei deutschen Jagdgästen - vorweisen des deutschen Jagdscheins.).
Einen wesentlichen Beitrag für die Legalisierung in Dänemark war eine fünfjährige Verwundungsratenstudie, welche eine sehr niedere Rate an verwundeten Wildtieren ergab.
Die politische Bewegung der „Grünen“ in Dänemark ist dem Gedanken der Bogenjagd zugetan, welche in der Anerkennung der „Fairness“ und der geringen Störung des Umfeldes beruhen.
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