Im Jahr 2006 konnten Projektleiter des slowenischen Bogenjagdverbandes (DPLL) einen Stand auf der größten Jagdfachmesse des Landes führen. Die Messeleitung hatte für die Führung des Standes nur Worte des Lobes und der Anerkennung. Es wurden diverse Ausrüstungsteile für die Bogenjagd präsentiert, wie Baumansitz-stände, Jagdbögen, Jagdspitzen, Pfeile, 3-D Scheiben, Tarnbekleidung etc .. Es wurden weiterhin Bogenjagdfilme gezeigt und hatten ebenso einen Bogenschießstand, wo Interessierte mit Pfeil und Bogen auf Tierscheiben schießen konnten.
Landeigentümer stellten beim leitenden Gerichtshof die Anfrage, auf die Richtigkeit der Auslegung der Gesetze hinsichtlich der Bogenjagd. Der Gerichtshof kam zum Rechtsspruch, dass es zu einigen Korrekturen an dem bestehenden Jagdgesetz zu machen seien, und das entsprechende Zugeständnisse bezüglich der Revierregelung den Jagdclubs gegenüber zu gewähren sei innerhalb der nächsten 12 Monaten nach ergehen dieses Richterspruchs. Das war November 2006.
Das Ministerium lud die Bogenjäger zur fachlichen Mitarbeit der Erweiterung des Jagdgesetzes ein. Bei der ersten Besprechung wurde der Vorschlag gemacht, die Bogenjagd ausschließlich in jagdlichen Anlagen auszuüben von über 200 ha (Anmerkung: Wahrscheinlich handelt es sich um Großgatter). Derzeit gibt es drei solcher Anlagen in Slowenien (600 bis 1000 ha). Wir fragten nach weiteren Möglichkeiten an, müssen aber das nächste Treffen abwarten. Wichtig erstmal ist, dass der Jagdverband, der Forstdienst und andere Arbeitsgruppen/Organisationen nicht gegen die Bogenjagd eingestellt sind.
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