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Der Compoundbogen

Der Compoundbogen ist durch ein exzentrisch arbeitendes Flaschenzugsystem charakterisiert. Bei den meisten Modellen heutzutage befinden sich die Umlenkrollen auf Achsen am Ende der Wurfarme, worüber Sehne und Kabel arbeiten. Die Bogenlänge bewegt sich zwischen 70 bis 125 cm.
Das Griffstück verfügt i.d.R. über alle notwendigen Gewindebohrungen zum Anbringen von Visier und anderer Ausrüstungsgegenstände. Weithin ist der Compoundbogen der gebräuchlichste Bogen für die Jagd.
Aufgrund der Umlenkfunktion der Rollen verlagert sich das maximale Zuggewicht des Bogens zur Mitte des Auszugsverlaufs und reduziert sich um 50 bis 90% zum Ende des Auszuges, je nach Ausführung.
Aufgrund der Rollengestaltung beim Compoundbogen liegt die Energieabspeicherung meist deutlich oberhalb des Zuggewichtes.
Dieser Bogentyp arbeitet meist beginnend mit mittelschweren Pfeilen effizient.

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