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Pfeile aus Aluminium

Pfeilschäfte aus Aluminium werden präzisionsgezogen. Die unterschiedlichen Spinestärken werden in zwei Doppelziffern, z.B. 2117, angegeben. Die erste Doppelziffer gibt den Außendurchmesser des Schaftes in 64stel Zoll, die zweite gibt die Wandstärke in 1000stel Zoll an.
Ein Aluminiumschaft mit der Dimension 2117 hat also einen Außendurchmesser von 21/64“= 8,3mm und eine Wandstärke von 17/1000“= 0,43mm.
Die Schäfte erhält man in unterschiedlichen Legierungen, die sich in Härte und Zugfestigkeit unterscheiden.

Vorteile:
Fertigungsbedingt weisen Aluminiumschäfte eine sehr hohe Rundlaufgenauigkeit und einen gleichmäßigen, statischen Spine über den gesamten Durchmesser auf. Dies hat eine hohe Reproduzierbarkeit des Schussablaufs und somit eine konstante Trefferlage zur Folge.

Nachteile:
Aluminium unterliegt einer nicht unerheblichen Materialermüdung und die Schäfte sind relativ empfindlich bei harten Treffern. Verbeulte oder krumme Schäfte sind für ein präzises Schiessen unbrauchbar. Der relative große Außendurchmesser hat bei massiven Knochentreffern eine erhöhte Klemmwirkung, welche sich negativ auf die Tiefenwirkung auswirken kann.

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