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Dagegen handelt es sich bei der Jagd

Das jagdliche Bogenschießen

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Das jagdliche Bogenschießen
wurde bei uns erst wieder seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekannt und immer beliebter, vor allem durch den Einfluss von hier stationierten US-Amerikanern und Kanadiern.
In Nordamerika wurden durch die Veröffentlichungen der Bogenjagd-Protagonisten Will und Maurice Thompson in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts („Witchery of Archery“, 1878) viele ihrer Landsleute dazu animiert, Pfeil und Bogen als Sport- und Jagdwaffe neu zu entdecken.
In Amerika entstand die Situation, dass sich europäische, angelsächsische Traditionen und Techniken mit noch ungebrochenen indianischen mischen und ergänzen konnten. Besonderen Anteil daran hatten Dr. Saxton Pope und Arthur Young, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts um den letzten Überlebenden des Stammes der Yana kümmerten. Ishi tauchte 1911 in Oroville/Kalifornien auf, als niemand mehr glaubte, dass in dieser Gegend noch „wilde“ Indianer lebten. Bevor er 1916 an Tuberkulose starb, konnte er Pope und Young sein jagdliches Können mit Pfeil und Bogen demonstrieren und sie anleiten. 1923 erschien von Dr. Saxton Pope das Buch „Hunting with the Bow and Arrow“ (Jagen mit Pfeil und Bogen), welches einen Meilenstein in der Geschichte der neuzeitlichen Bogenjagd darstellt.
In den dreißiger und vierziger Jahren, waren es Männer wie Fred Bear, Ben Pearson und Howard Hill, die die Legalisierung der Bogenjagd voran trieben. Ein Bundesstaat um den anderen führte eine Jagdsaison für die Bogenjagd ein. Es entstanden publikumswirksame Spots und Filme, so wurde die Bogenjagd immer populärer.

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