Da die Bogenjagd fast nur als Einzeljagd ausgeübt wird und nur dann zum Erfolg führt, wenn der Bogenjäger im Einklang mit der Natur steht, wird der Bogenjäger versuchen Störungen der Flora und Fauna zu vermeiden. Eine Beunruhigung des Wildes wie durch den lauten Kugelknall oder Schrotschuss ist bei der Bogenjagd ausgeschlossen. Das Wild kann seine ursprüglichen Verhaltensweisen wieder annehmen. (tagaktiv, usw.)
Dazu ist es jedoch erforderlich, dass die gesamte Gesellschaft ihr Verhalten gegenüber der Natur und Umwelt verändert. Die berechtigten Aktivitäten aller Naturnutzer, sind einer der Gründe für das veränderte Verhalten unseres Wildes. Leider haben durch die immer mehr vorranschreitende Urbanisierung unserer Gesellschaft immer weniger Menschen einen normalen Bezug zu natürlichen Abläufen und Zusammenhängen in Wald und Flur. Sie können die Folgen ihres Handelns nicht mehr erkennen.
Die Störungen des Wildes, unter anderem durch Freizeitaktivitäten usw., führen z.B. zur Veränderung ihres Äsungsverhaltens, Nachtaktivität, Verbiss von Jungbäumen, Scheue vor Mensch und anderen Tieren usw..
Durch die Naturnahe Jagdmethode tragen wir zur Normalisierung des Verhaltens unseres Wildes bei.






