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Die Bogenjäger haben mit der Wiedereinbürgerung von bei uns ausgestorbenen Prädatoren wie Luchs, Wolf und Bär kein Problem. Wir sehen sie auch nicht als Konkurenten, im Gegenteil. Durch die verminderten Abschusszahlen bei der Bogenjagd leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung eines gesunden ökologisch und ökonomisch ausgewogenen Wildbestandes.
Sie stellen eine Bereicherung unserer Fauna dar.

Wir geben aber zu bedenken, dass sich unsere Umwelt in den letzten 200 Jahren dramatisch verändert hat. Die Bevölkerungszahlen haben sich vervielfacht. Es gibt in Deutschland so gut wie keine unberührten Flächen welche als Rückzugsgebiete für Wolf, Luchs und Bär dienen könnten. Selbst unsere Nationalparks sind bis auf kleine Kernzonen von Straßen durchzogen und durch Besiedlung in kleine Flächen aufgeteilt, außerdem durch Besucher in permanenter Unruhe.
Sinnvoll und erfolgreich ist eine Wiederansiedlung dieser Tiere nur dann, wenn sie natürlich
(ohne Wildmanagement und künstliche Hilfen) eine überlebensfähige Population bilden können. Wo auch immer der Mensch in die Natur eingegriffen hat, sie wurde nicht besser.
Ein gutes Beispiel ist der Biber. Das Beispiel Biber zeigt uns bereits die Probleme auf, welche durch das drehen am Rad der Evolution entstehen.
Der Zustand der Flora und Fauna ist immer der Zustand des Augenblickes. Sonst wäre außer dem Urknall auf unserer Erde nichts mehr geschehen. Nur durch ein ständiges Kommen und Gehen konnte sich unsere Erde entwickeln.
Wir Menschen sollten nicht so vermessen sein, zu glauben, wir könnten die Entwicklung der Erde zurückdrehen.

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